Wann? Mittwoch, 16. September 2026 um 18:00 Uhr
Wer? Deborah Arnold, Leiterin Stadtplanung
Wo? Grand Casino Luzern, Casineum
Wie wollen wir in Luzern morgen leben, wohnen und unterwegs sein? In ihrer Gemeindestrategie 2026–2035 setzt sich die Stadt Luzern das Ziel, gemeinsam mit der Bevölkerung eine zukunftsfähige, lebendige und lebenswerte Stadt zu gestalten. Bezahlbarer und vielfältiger Wohnraum, ein klimatisch angenehmer öffentlicher Raum, eine auf individuelle Bedürfnisse abgestimmte Mobilität sowie gute Arbeitsplätze stehen dabei im Zentrum.
Im Spannungsfeld verschiedener Interessen entwickelt die Stadtplanung Luzern den Lebensraum von morgen – vorausschauend, dialogorientiert und auf unterschiedlichen Zeit- und Massstabsebenen. Stadtplanerin Deborah Arnold nimmt uns mit auf eine Tour durch aktuelle und künftige Aufgaben und Projekte: von Pop-up-Parks über die Bau- und Zonenordnung und Airbnb-Regulierungen bis hin zum Generationenprojekt Durchgangsbahnhof (DBL), das die Stadt und kommende Generationen prägen wird.
Rückblick
Am Mittwoch, 16. September, trafen sich rund 48 Mitglieder und interessierte Gäste des Efficiency Club Luzern im Casineum Luzern. Im Zentrum des Abends standen richtungsweisende Projekte der Stadtentwicklung und die Frage, wie Luzern seinen Lebensraum für die Zukunft gestaltet.
Debora Arnold, Leiterin der Stadtplanung der Stadt Luzern, gab Einblicke in ihre Arbeit und ihre Sicht auf die vielfältigen Aufgaben der Stadtplanung. Im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen entwickelt diese den Lebensraum von morgen – vorausschauend, im Dialog und auf verschiedenen Zeit- und Massstabsebenen. Arnold nahm die Teilnehmenden mit auf eine Tour durch aktuelle und künftige Projekte und Herausforderungen.
Die Themen reichten von Pop-up-Parks über die Bau- und Zonenordnung bis zu möglichen Regulierungen von Airbnb. Ein besonderer Blick galt dem Generationenprojekt Durchgangsbahnhof Luzern (DBL), das die Stadtentwicklung langfristig prägen und auch für kommende Generationen von Bedeutung sein wird. Die Beispiele machten sichtbar, wie breit das Aufgabenfeld der Stadtplanung ist und wie unterschiedlich die zeitlichen Horizonte und Interessen sind, die dabei zusammenspielen.
Besonders spannend war der Blick zurück auf frühere Projekte und darauf, wie sie die heutige Erlebniswelt der Stadt prägen. Zugleich zeigte Debora Arnold auf, welche Bedeutung diese Erfahrungen für die aktuelle Planung haben und wo in der Stadtentwicklung Chancen und Grenzen liegen. Ihre Leidenschaft für Luzern als Lebensraum war dabei deutlich spürbar.
Die eindrücklichen und inspirierenden Einblicke gaben der anschliessenden Diskussion zusätzlichen Impuls. Die Teilnehmenden brachten kritische Aspekte und Bedenken ein und diskutierten diese offen. Der vielfältige Austausch machte deutlich, wie wichtig der Dialog mit der Öffentlichkeit für die Stadtentwicklung ist – ein Herzensanliegen von Debora Arnold.
Beim anschliessenden Apéro wurden die Gespräche und Diskussionen fortgesetzt. Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden für ihr engagiertes Mitwirken und Debora Arnold für ihre offene und kompetente Präsentation.

Über die Referentin:
Deborah Arnold
Geboren 1984 und aufgewachsen in Gunzwil (heute Teil von Beromünster), studierte sie Geografie an der Universität Basel und spezialisierte sich auf Raumplanung und Stadtentwicklung.
Ergänzend absolvierte sie Weiterbildungen in Leadership und Urban Management. Nach ersten beruflichen Stationen in der Raum- und Verkehrsplanung arbeitet sie seit 2011 bei der Stadt Luzern. Dort war sie in verschiedenen Funktionen tätig und leitet heute die Dienstabteilung Stadtplanung.
Über ihre Arbeit sagt sie: «Eine Arbeit, die durch unglaublich spannende Projekte und Prozesse geprägt ist und immer wieder neue Herausforderungen bringt mit greifbaren Ergebnissen».
Sie lebt mit ihrer Familie in der Stadt Luzern und schätzt die besondere Lebensqualität der Region: «Ich geniesse jeden Tag den wunderbaren Lebensraum in und um Luzern – kann mir nichts Schöneres vorstellen als in dieser Stadt zu wohnen, wo Stadt, See und Berge für eine einmalige Umgebung sorgen.»
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