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"Glücksforschung: Wir stecken in einer Statustretmühle"

Referent:

Prof. Dr. Mathias Binswanger
Autor, Hochschule für Wirtschaft der FHNW

Datum:

Donnerstag, 13.06.2019

Zeit:

18:00

Ort:

Panoramasaal, Grand Casino Luzern

 

Liebe Mitglieder des efficiency club luzern

Geld allein macht nicht glücklich, besagt ein Sprichwort. Die Glücksforschung bestätigt dies. Der renommierte Glücksforscher und Ökonom Mathias Binswanger erläutert, weshalb es in unserer Wohlstandsgesellschaft so schwierig ist, glücklich zu sein.

Mit steigendem Einkommen verwenden wir mehr Zeit auf Tätigkeiten, die besonders unglücklich machen, wie zum Beispiel Pendeln. Auf der anderen Seite bleibt immer weniger Zeit für glücklich machende Tätigkeiten, wie etwa mit Freunden zusammen zu sein.

Glücksforscher gehen davon aus, dass man das Glück in zwei Komponenten aufteilen kann: Eine längerfristig angelegte Komponente, die allgemein als Lebenszufriedenheit bezeichnet wird. Die andere Komponente ist das eher kurzfristige emotionale Wohlbefinden, das im Tagesverlauf stark schwanken kann.

Beide Komponenten sind gleich wichtig, weil das Glück einer-seits in kurzfristigen Glücksmomenten bestehen kann, aber andererseits auch in einer längerfristigen Grundzufriedenheit mit dem Leben im Allgemeinen. Glück wird also in der Glücksforschung gar nicht definiert, sondern man geht davon aus, dass wenn sich jemand glücklich fühlt, er auch glücklich ist.

Prof. Dr. Mathias Binswanger führt uns mit seinem Referat ein in die Glücksforschung. Wir freuen uns, Sie mit diesem interessanten Referenten «beglücken» zu können!

Freundliche Grüsse
efficiency club luzern

Stefan Heini

 

 

 

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